Wassertreten, Taulaufen, Schneetreten

Das Wassertreten kann in speziellen Tretbecken, in jeder Badewanne oder in freien Gewässern (mit einer Tiefe bis etwa handbreit unter dem Knie) gemacht werden. Man macht etwa 30 bis 40 Schritte im Storchengang. Bei jedem Schritt wird das Bein zur Gänze aus dem Wasser gezogen. Danach wird das Wasser abgestreift und die Beine werden im Trockenen warm gelaufen. Eine kräftige Rötung der Waden signalisiert ein gut reagierendes Gefäßsystem. Wassertreten wirkt am Abend schlaffördernd. Regelmäßig durchgeführt, wird die Abwehrbereitschaft des Körpers gegen Krankheitserreger gesteigert und Herz und Kreislauf werden stabilisiert.

 

 

Beim Taulaufen

läuft man einfach mit warmen Beinen durch den taufrischen Garten und verfährt anschließend wie beim Wassertreten. Das Schneelaufen im Winter macht besonders Spaß.

Bei diesen drei Anwendungen gilt wie bei allen Kneippanwendungen, dass nur eine gut durchwärmte Körperregion kalt behandelt werden darf und anschließend für ausreichende Wiedererwärmung gesorgt werden muss. Daher dürfen sie bei fortgeschrittenen Durchblutungsstörungen nicht angewendet werden.