Bäder allgemein

Fünf Komponenten bestimmen ihre Wirkung:

  • die Temperaturwahl, 
  • die im Wasser eventuell gelösten Wirkstoffe (hauptsächlich aus Kräutern), 
  • der hydrostatische Druck, 
  • der Auftrieb, 
  • die Zeitdauer.

Als Zusätze können Heilpflanzenzubereitungen, andere organische oder anorganische Stoffe Verwendung finden. Kräuterzusätze gibt es im Fachhandel. Sie werden zum Teil durch die Haut, zum Teil, so weit sie flüchtig sind, durch die Atmung aufgenommen und bestimmen die Gesamtwirkung der Anwendung.

 

Beruhigende Zusätze:

Baldrian, Hopfen, Melisse, Lavendel und Kamille. Bei allen diesen Zusätzen, bei denen meist auch die Förderung des Schlafes wünschenswert ist, kann das Bad am Abend genommen werden. Die Wassertemperatur soll nicht über 36 °C liegen. Zweckmäßig ist eine Temperatur zwischen 34 und 36 °C, um den Körper nicht auskühlen zu lassen, aber auch nicht aufzuheizen.

 

Anregende Zusätze:

Rosmarin und Fichtennadel bieten sich zur Anregung des Kreislaufes an. Auf die Atemorgane bei Erkältungen wirken Eukalyptus und Latschenkiefer durch den reichlichen Gehalt an ätherischen Ölen. Sie wirken auch kreislaufanregend. Heublumen können für anregende, aber auch für beruhigende Bäder genommen werden, da sie ausgleichend wirken. Besonders gut wirkt ein Heublumenbad nach sportlicher Betätigung, wenn ein Muskelkater droht.