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Ein spezielles Angebot für Kneipp-Kindergärten ist ein neuer Schwerpunkt.
Das sagte Kneipp über Fleisch:
Wozu wären so viele Tausende von Tieren auf den Feldern, in den Wäldern und in der Luft da, wenn sie nicht auch als Nährmittel dienen und die Menschen bloß Körner und andere Pflanzen genießen sollten?
Hat der Schöpfer die ganze Schöpfung für die Menschheit bestimmt, so soll man, was sie bietet, auch in vernünftiger Weise gebrauchen, sonst hätte derselbe es nicht erschaffen.
Hildegard von Bingen (1098 - 1179)
Petersilien-Honig-Wein („Herzwein")
zählt zu den berühmtesten Hildegard-Rezepten. Er hilft bei Herzbeschwerden (Herzbeschwerden immer ärztlich abklären lassen!) aller Art, darüber hinaus dient er zur Entgiftung und gilt als Universalheilmittel. In 1 Liter trockenen Weißwein gibt man zwei Esslöffel Weinessig und 1 Bund frische Petersilie. Den Wein aufkochen und auf kleinster Flamme rund 15 Minuten sanft köcheln lassen, ca. 150 g Honig beifügen, wiederum kurz aufkochen, etwas Überkühlen lassen und abseihen. Von diesem wein trinkt man ein- oder mehrmals täglich ein Likörglas voll.
Insektenabwehr
Man kann sich gegen Insektenstiche durch die Einnahme von Vitamin-B-Präparaten schützen, da das Vitamin durch die Haut ausgeschieden wird und wahrscheinlich durch den Geruch auf Insekten abstoßend wirkt. Die Dosierung muss 2-mal täglich 100mg Vitamin B1 betragen, eine geringere Menge ist wirkungslos. Außerdem gibt es zahlreiche Präparate, die man auf die Haut aufträgt.
In den Wohnräumen kann man sich gegen Insekten dadurch schützen, dass man auf jedes Fensterbrett eine Tomatenpflanze stellt. Tomatenpflanzen bilden eine natürliche Geruchsbarriere, die von Insekten gemieden wird.
Rote und Weiße Ribiseln (Johannisbeeren)
Die Beeren kann man von Juni bis Juli ernten. Man soll die Früchte, die Vitamin-C-reich sind, sofort verarbeiten. Roter Ribiselsaft wirkt erfrischend, appetitanregend und fördert die Absonderung der Drüsen des ganzen Magen-Darm-Kanals und die Funktion des Dickdarms. Die Verwendung des Saftes, eventuell gemischt mit dem Saft der schwarzen Beeren, ist bei Fieber und akuten Magen-, Darm- und Leberkrankheiten (Arzt vor Anwendung fragen!) zu empfehlen. Sowohl die wissen als auch die roten Beeren eignen sich gut zur Herstellung von Getränken und Süßspeisen. Durch den hohen Pektingehalt kann man vorzügliche Marmeladen und Gelees herstellen.
Essen Sie Tomaten
Jetzt und in den nächsten Wochen ist die Zeit der saftigen, süßen heimischen Tomaten. Greifen Sie zu! Eine Studie amerikanischer Ärzte hat ergeben: Der Farbstoff Lycopen in der Tomate hat wertvolle Schutzfaktoren. Er hilft das Krebsrisiko zu senken, denn er verhindert, dass die mit bestimmten Nahrungsmitteln aufgenommenen Nitrate und Nitrite zu gefährlichen Nitrosaminen werden.
Beim Wandern
Die Wege sollen mit Vernunft gewählt werden.
Man wird darauf achten, dass man weder zu steil bergauf geht und schon gar nicht im Laufschritt - weil es leicht geht - bergab hetzt.
Die Kniegelenke werden sich eines Tages rächen, denn mit jedem Schritt talwärts drückt Ihr Körpergewicht um ein Vielfaches auf die Knie. Auch die Oberschenkelmuskeln sind nicht endlos belastbar.
Bitte beachten Sie: Gehen Sie den Weg bergauf und bergab in Kurven aus - den Knien und auch dem Kreislauf zuliebe, sonst werden Sie vielleicht schon im nächsten Jahr nicht mehr mithalten können.
Arnika bei müden Beinen
Arnika besitzt in der ganzen Welt den Ruf einer vorzüglichen Heilpflanze.
Wirkung: Die innerliche Anwendung wird wegen möglicher Nebenwirkungen heute nicht mehr empfohlen. Äußerliche Anwendung in Form von alkoholischen Auszügen, Auflagen und Salben bei Zerrungen, Quetschungen ohne Nervenbeschädigung und bei Blutergüssen.
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