Der kalte Schenkelguss |
| Und so wird's gemacht... Man beginnt wie beim Knieguss, geht aber höher hinauf, also von der rechten kleinen Zehe an der Außenseite hoch bis rückwärts über die Hüfte und den Darmbeinbogen. Über diese Fläche gießt man 3- bis 4-mal und wechselt dann nach vorne, gießt in der Leistenbeuge ebenfalls 3- bis 4-mal und geht langsam nach unten ab. Am linken Bein wird das Gleiche durchgeführt und dann der ganze Guss wiederholt. Zum Schluss werden die Fußsohlen begossen. Nur zwischen den Zehen abtrocknen, die Wassertropfen von den Beinen abstreifen, warme Socken anziehen und Bewegung machen. |
![]() | Anzuwenden (Indikationen) • wie kalter Knieguss unter Berücksichtigung der gesteigerten Intensität, • für Reizsteigerung bei Langzeitbehandlungen bestens geeignet. Nicht geeignet bei (Gegenindikationen) • arteriellen Durchblutungsstörungen der Beine, • Neigung zu Entzündungen bzw. Funktionsstörungen der Organe des kleinen Beckens bei Frauen und Männern, • Menstruation, • Ischiasnervenschmerzen, • Harnwegsinfekten, • frischen, offenen Verletzungen. Wirkung • blutdruckregulierend • entstauend • reaktiv erweiternd auf Arterien, daher durchblutungsfördernd • tonisierend (kräftigend) auf Venen • vegetativ beruhigend, schlaffördernd • Durchblutungsförderung der Rachenschleimhaut | |||
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